Kosten

Die grundsätzlichen Gebühren des Anwalts

Erstberatung

Für eine anwaltliche Erstberatung fallen geringe Kosten an. In unserer Kanzlei bewegen sich die Kosten der Erstberatung in der Regel zwischen 50,00 Euro und 130,00 Euro inkl. Mehrwertsteuer. Im Einzelfall kann dieser Rahmen jedoch auch über- oder unterschritten werden. Hierauf würden wir Sie dann bei Abklärung der Sachlage entsprechend hinweisen.

Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)

Die Vergütung unserer Leistungen erfolgt nach dem Gegenstandswert der Angelegenheit. Maßgeblich hierfür ist grundsätzlich das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Daneben besteht die Möglichkeit auch ein Honorar zu vereinbaren, was je nach Lage des Falls zu einer wirtschaftlich günstigeren Lösung führen kann.

Vor der Übernahme des Mandats können Sie mit uns die zu erwartenden Anwalts- und Gerichtskosten ausführlich erörtern. Wir besprechen gern mit Ihnen die Gebühren anwaltlicher Beratung und Vertretung. Schon im ersten Gespäch können wir gemeinsam die Gerichts- und Anwaltskosten für den Fall einer streitigen Auseinandersetzung sowie Ihr Prozessrisiko abwägen.

Kostenübernahme durch die Rechtsschutzversicherung

Wir stellen als Service für Sie die Deckungsanfrage und regeln auftauchende Fragen direkt mit der Versicherung. Da unsere Kanzlei mit allen Rechtsschutzversicherungen zusammenarbeitet, klären wir Deckungsanfragen und Kostenübernahmefragen zügig und einfach. Daher sollten Sie uns gleich bei Beauftragung von dem Bestehen einer Rechtsschutzversicherung unterrichten.

Je nach Umfang Ihres Rechtsschutzversicherungsvertrags werden von Ihrer Versicherung der größte Teil der möglicherweise anfallenden Anwalts- und Gerichtskosten abgedeckt. Wir möchten Sie allerdings darauf hinweisen, dass für gewisse Angelegenheiten wie z.B. Familien- und Erbschaftsangelegenheiten von der Rechtsschutzversicherung lediglich die Kosten einer ersten Beratung übernommen werden.

Es steht Ihnen im Rahmen Ihres Versicherungsvertrages frei, welchen Anwalt Sie beauftragen. Es besteht für Sie keine Verpflichtung etwaige von Ihrer Versicherung vorgeschlagene Anwälte auszuwählen.

Kostenübernahme durch den Gegner

In einer Vielzahl von Fällen ist die Gegenseite verpflichtet, die Kosten Ihrer Vertretung zu erstatten. Befindet sich ein Schuldner mit der Zahlung einer Forderung beziehungsweise Rechnung im Verzug, trägt er die Kosten des von Ihnen beauftragen Anwalts. In verkehrsunfallsangelegenheiten stellen die Anwaltskosten eine Schadensposition dar. Die Kosten sind von der gegnerischen Versicherung im Falle, dass Sie kein Verschulden trifft zu erstatten, bei einem Teilverschulden entsprechend dem Verschuldensanteil.

Beratungs- und Prozesskostenhilfe (PKH)

Sie können die Vertretung durch einen Anwalt auch im Falle, dass es Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse derzeit oder auf Dauer nicht zulassen die Kosten aufzubringen, in Anspruch nehmen. Es besteht die Möglichkeit über das Amtsgericht, das für Ihren Wohnsitz zuständig ist, einen Berechtigungsschein auf Ihren Antrag hin zu erhalten. Diesen sollten Sie uns sofort im ersten Besprechungstermin vorlegen, da dann die bei uns entstandenen Kosten von der Staatskasse getragen werden. Ihnen entstehen in diesem Falle maximal Anwaltsgebühren in Höhe von 15,00 Euro.

Sollte eine außergerichtliche Tätigkeit, die zunächst auf den Berechtigungsschein erfolgte, gerichtlich fortgeführt werden müssen besteht für Sie die Möglichkeit Prozesskostenhilfe im Verfahren durch uns zu beantragen. Dies gilt auch wenn von Anfang an ein Gerichtsverfahren anhängig ist oder eingeleitet werden müsste. Es gelten dabei die selben Voraussetzungen wie bei der Beantragung eines Berechtigungsscheins.